Training

12. April 2017

On the road again “mafiapursuite”

Der Name ist Programm. In sieben Tagen von Rom bis nach Messina- so die einfachen Fakten des letzten Roadabenteuers vonRead more →

12. April 2017

Back on Track! Mitteldeutschlandcup Bautzen

Mit einem Sieg startet es sich auf jeden Fall gut in die Saison! Lutz konnte auf seiner früheren Heimstrecke nichtRead more →

8. Februar 2017

Winter in seiner besten Form!

Wir sind on fire! oder besser gesagt on snow and ice! Der Winter ist ja dieses Jahr endlich mal richtigRead more →

8. Dezember 2016

Alldays! Der Blick hinter die Kulissen

Wer sich schon immer mal gefragt hat wie unsere Rider das Biken mit dem Alltag vereinbaren, bekommt hier mal einenRead more →

4. Dezember 2015

Saisonvorbereitung-Zahlen sind nicht alles!

Die alljährige Leistungsdiagnostik- Fluch oder Segen? Oder eh nur was für die Mathematiker unter den Sportlern? In den meisten FällenRead more →

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On the road again “mafiapursuite”

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Der Name ist Programm. In sieben Tagen von Rom bis nach Messina- so die einfachen Fakten des letzten Roadabenteuers von Alex gemeinsam mit den Kumpels Christian und Carsten und etwas Minimalgepäck. Dazwischen unzähliche einsame Gebirgstraßen und traumhafte Kulissen. Aber auch viele Höhenmeter und unzählige Müllbeutel…Süditalien wie es leibt und lebt.

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Back on Track! Mitteldeutschlandcup Bautzen

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Mit einem Sieg startet es sich auf jeden Fall gut in die Saison!

Lutz konnte auf seiner früheren Heimstrecke nicht nur wegen seiner Streckenkenntnis glänzen. Auch die Form ist dank des soliden Wetters und zahlreicher Mountainbikeeinheiten mit vielen Höhenmetern auch ohne Trainingslager schon ganz beachtlich. Auch bei Sandy deutet sich nach dem sogenannten Seuchenjahr im letzten Jahr eine gute Form an. Trotz Sturz konnte sie sich den 2. Rang sichern.

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Über Ostern geht es zum ersten Etappenrennen nach Kroatien! 4 Inseln -4 Etappen wir sind gespannt!

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Winter in seiner besten Form!

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16110414_150601038769188_2765396130404499456_n 16229469_1650001958627366_8615136811552866304_n WhatsApp Image 2017-01-02 at 20.09.37 WhatsApp Image 2017-01-30 at 20.31.50Wir sind on fire! oder besser gesagt on snow and ice! Der Winter ist ja dieses Jahr endlich mal richtig Winter. So konnten wir schon viele Trainingseinheiten im Schnee drehen, ob auf Langläufern direkt auf der Heimloipe in Chemnitz oder Dresden, oder auf Kurztrips im Riesengebirge oder den Alpen, wo wir schöne Backcountrytouren gehen konnten, es macht einfach Spass! Aber auch da Biken kommt bei dem Schnee nicht zu kurz. Wir freuen uns derweil schon auf die Saison die in den Startlöchern steht. Als erstes Highlight steht das 4 Islands MTB STage Race in Kroatioen auf dem Programm.

Also seid gespannt auf unsere Stories!

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Alldays! Der Blick hinter die Kulissen

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Wer sich schon immer mal gefragt hat wie unsere Rider das Biken mit dem Alltag vereinbaren, bekommt hier mal einen kleinen Einblick. Heut an der Reihe der Alltag von Sandy.

Viel Spaß beim Lesen…

Halli-hallo liebe MTBVerrückte,

als aller Erstes möchte ich mich einmal kurz vorstellen…

Sandy p

Ich heiße Sandy, bin 27 Jahre alt und lebe mit meinem Ehemann, unseren beiden Katzen und unserem Hund im wunderschönen Chemnitz. Da das Leben nicht nur aus Radfahren besteht, gehe ich Vollzeit in der Stadtverwaltung Chemnitz arbeiten. Bevor ich 2006 mit dem Mountainbiken begann, verbrachte ich 7 Jahre meines jungen Lebens im Triathlonsport. Als ich dann das erste Mal auf einem MTB saß, war für mich schnell klar dass dieses zweirädrige Gefährt nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist. Mountainbiken ist meine absolute Leidenschaft!Ich liebe das Gefühl des aufsteigenden Adrenalins wenn ich technische Abfahrten hinunter fliege, ebenso wie das Gefühl das Ende einer steilen, wurzligen Auffahrt erreicht zu haben. Und natürlich alles im Einklang mit der Natur…der Duft des Waldbodens, die blühenden Wiesen und Wälder, die Stille auf den verschneiten Trails…Seit diesem Jahr fahre ich nun im SCOTT Bike 24 MTB Team und fühle mich super wohl. Eine coole Truppe, mit jeder Menge Spaß und Leidenschaft für den geilsten Sport der Welt. Damit ihr mal einen kleinen Einblick in den Tag eines „arbeitenden“ Mountainbikers bekommt, hier mal ein kleiner Auszug aus meinem ganz normalen Alltag:

5:50 Uhr kann der Tag (nach 20 Minuten Schlummermodus) auch bei mir starten. Jetzt heißt es Anziehen, Waschen, Sachen packen, Frühstück vorbereiten, bevor es 6:50 Uhr mit dem Bike zur Arbeit geht. Nach 10 Minuten lockerem Rollen habe ich das Ziel bereits erreicht. Damit ich den langen Arbeitstag gut überstehe ist ein ausgewogenes Frühstück natürlich Pflicht. Heute steht – ein Amaranth-Hafershake mit Bananen und dazu frisches Obst – auf dem Speiseplan.

Foto10_homestory_Fotor_CollageSeit Februar 2015 ernähre ich mich hauptsächlich vegan. Das ist nicht immer einfach, gerade bei Wettkämpfen bei denen man das ganze Wochenende unterwegs ist und man nicht selbst kochen kann. Dann wird die vegane Ernährung auch schon mal etwas lockerer gesehen und das ein oder andere Stückchen Käse vom Frühstücksbuffet mitgenommen. Meine Arbeit ist das komplette Gegenteil zum Mountainbikesport. Das heißt 8 Stunden im Büro sitzen, kaum Bewegung und kaum frische Luft. Umso wichtiger ist mir der Ausgleich. 11 Uhr steigt also schon so langsam die Vorfreude auf die bevorstehende Trainingseinheit…Während andere 12:00 Uhr bereits 2 Stunden im Sattel sitzen, genieße ich gerade meine Mittagspause. Wenn ich nicht gerade mein Essen von zu Hause mitbringe, gibt es einen frischen Salat von der Salatbar um die Ecke. Noch knapp 3 Stunden und der nächste Arbeitstag ist geschafft…

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15:15 Uhr: gleich ist es soweit…die Trails rufen…Um mich noch mit etwas Energie vor der harten Trainingseinheit zu versorgen, hilft mir unser Partner Squeezy. Hier gibt es alles was das Sportlerherz begehrt, vom ColaRiegel bis zum Biergel. Für mich das non Plus Ultra die neuen veganen Riegel..hm lecker..

15:30 Uhr heißt es endlich FEIERABEND und ab auf´s bike! Ich fahre ein SCOTT Scale 900 RC alias Calli und was soll ich sagen…ICH LIEBE ES!!! Chemnitz und Umgebung eignen sich hervorragend zu einer optimalen Wettkampfvorbereitung. Hier gibt es alles was das Bikerherz begehrt…kleine verwinkelte Trails, steile wurzlige Uphills, lange ebene Straßen…Für den heutigen Tag stehen 3 Stunden Vergnügen auf dem Plan. Es geht zunächst 0:40 h locker Richtung Augustusburg, bevor es dort auf einer ca. 4 km langen Runde heißt Wettkampfsimulation. Auf der Runde muss ein 700 m langer, steiler und mit vielen rutschigen Steinen gespickter Anstieg überwunden werden, bevor es eine knapp 3 km lange, technische Abfahrt hinunter geht. Und das ganze 5 Mal. Nach 1:20 h Fahrtzeit, 600 Höhenmetern und einem 182er Durchschnittspuls geht es nochmal 1:05h locker Richtung Chemnitz. Jetzt muss nur noch der Rucksack von Arbeit geholt werden und dann geht es nach Hause.

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Mindestens genauso wichtig wie das Training an sich, ist die Regeneration. Deshalb heißt es zu Hause erst einmal ordentlich durchdehnen und den Körper intensiv mit der blackroll bearbeiten.

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20:00 Uhr gibt es dann endlich das wohlverdiente Abendessen made by Tobi – Chinesisches Curry mit Reis.

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21:00 Uhr ist mein Tag so gut wie gelaufen. Nur nochmal eine Stunde relaxen und die Beine hochlegen, bevor es ins Bett geht und der nächste Tag erneut um 5:30 Uhr beginnt.

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Saisonvorbereitung-Zahlen sind nicht alles!

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Die alljährige Leistungsdiagnostik- Fluch oder Segen? Oder eh nur was für die Mathematiker unter den Sportlern? In den meisten Fällen auf jeden Fall nicht ganz billig. Wir hatten Glück, das Florian gerade seine Masterarbeit schreiben möchte und dazu ein paar Leistungstests mit Hintergedanken durchführt. Flohs Hintergedanken interessieren uns hier allerdings gar nicht so sehr, sondern: schaff ich nun die 300W oder nicht? Und was die meisten natürlich auch wissen wollen; wo ist denn meine Schwelle?

Aber erst mal der Reihe nach. Leistung ist ja nicht alles….relative Leistung ist alles! Und da ist es schon, das erste Problem- der Gang auf die Waage wird jedes noch so gute Abschneiden auf dem Ergometer in der Realität zunichte machen, zumindest bei Lutz. Die 3 Kilo zuviel lassen sich nicht wegfahren..noch nicht. Die erste Niederlage auf der Waage ist dabei schon Motivation genug für den ganzen Winter, egal wie die Werte im Test ausfallen. Bei den Anderen sieht es übrigens nicht so Fett aus..

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So was fährt man denn nun für einen Test? Das ganze ist Vergleichbar mit der Frage: welches Rad fahre ich denn nun? – Eigentlich egal, vorausgesetzt ich kann richtig fahren..- so ähnlich verhält es sich also mit den Leistungstests.. ich oder der Trainer muss wissen was ich damit aussagen will und kann (er muss also “fahren können”).

Ein klassischer Test nach BDR Schema sollte es in diesem Fall sein: 100Watt zu Beginn, um dann alle 3 min um 20 Watt hochgeschraubt zu werden. Mann wird das wehtun. Und tat es dann auch.. dem einen mehr (Lutz) den anderen weniger (Alex und Floh). Wieso?- naja vielleicht ein wenig subjektiv diese Einschätzung.

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Die Werte sagen es dann wieder einmal Schwarz auf Weiß: Junge du bist… naja könntest zumindest, besser sein. Aber nach dem Test ist ja bekanntlich vor dem Test, und es ist doch eh nur ein Labortest- draußen sieht das ganz anders aus…es gibt viele Ausreden.

Was bleibt ist die Gewissheit: es wird wieder ein langer Weg..wie immer..das hat sich in den letzten 15 Jahren nicht geändert..die Werte im übrigen auch nicht viel…(zumindest die Herzfrequenzwerte der Trainingsbereiche, nur die Wattwerte sind im Winter etwas down..)

In diesem Sinne ab auf die Piste! (und nicht zu sehr über irgendwelche Leistungsdaten grübeln- mit dem Spaß kommt der Speed!)

P.S. Falls ihr regelmäßiger Läufer seid und Interesse habt mal eine Leistungsdiagnostik auf dem Ergometer zu absolvieren, meldet euch! Florian braucht noch ein paar Probanden..und keine Angst wir sagen eure Werte auch nicht weiter ;)

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Für die die sich mal vergleichen wollen hier mal unsere sehr durchnittlichen Basiswerte: Auswertung mittels Dickhuthmodell: Anerober Übergangsbereich/P max./max. Laktat

Alex ~240W/ 300W/ 6mmol/l

Floh ~230W/ 340W/ 11mmol/l

Lutz ~210W/ 300W/ 11mmol/l

das sagt einiges über den langen Weg aus…bis jetzt haben wir stets den richtigen Weg gefunden unsere Performance zum Sommer wieder auf höhere Sphären zu heben.

Mit einem bunt gemixten Wintertraining aus Rad-Ski-Lauf-Kraft Einheiten geht es in den nächsten Monaten scharf..