Scott Bike 24 MTN

27. April 2017

4 Islands Stage Race Kroatien

Der Name ist Programm! 4 Inseln- 4 Etappen traumhafte Ausblicke auf türkisfarbene Buchten und Steine über Steine..das die grundlegenden FaktenRead more →

12. April 2017

We are Family

Mittagsrunde! das Highlight beim Treffen aller deutschen Teamfahrer von Scott in Garching. Rund um die Aliaanzarena konnten wir uns alsoRead more →

12. April 2017

Back on Track! Mitteldeutschlandcup Bautzen

Mit einem Sieg startet es sich auf jeden Fall gut in die Saison! Lutz konnte auf seiner früheren Heimstrecke nichtRead more →

8. Dezember 2016

Alldays! Der Blick hinter die Kulissen

Wer sich schon immer mal gefragt hat wie unsere Rider das Biken mit dem Alltag vereinbaren, bekommt hier mal einenRead more →

4. Dezember 2015

Saisonvorbereitung-Zahlen sind nicht alles!

Die alljährige Leistungsdiagnostik- Fluch oder Segen? Oder eh nur was für die Mathematiker unter den Sportlern? In den meisten FällenRead more →

close

4 Islands Stage Race Kroatien

R:365,G:256,B:395

Der Name ist Programm! 4 Inseln- 4 Etappen traumhafte Ausblicke auf türkisfarbene Buchten und Steine über Steine..das die grundlegenden Fakten zu unserem Race-abenteuer im April. Dank eines beständigen Märzwetters konnten wir dieses Jahr auch ohne Trainingslager bereits viele Mountainbikekilometer sammeln. Ob das allerdings gegen die Trainingslagergestählte Konkurenz ausreicht sollte sich zeigen.

20170421_094623

Nach einer unkomplizierten aber langen Anreise hieß es die ersten Tage erst ein mal akklimatisieren und die Beine in Schwung bringen. Akklimatisation war bei dem Wintereinbruch in Europa dann auch das richtige Wort. Von Anfänglich 20 Grad blieben leider nur 10-15 Grad an den ersten Renntagen übrig. Nur die letzten 2 Tage stiegen die Werte dann wieder über 15 Grad. Aber es solte zumindest sonnig und trocken bleiben. Also beste Bedingungen um sich ordentlich die Kante zu geben.

Als Teams boten wir Lutz mit Scott Urgestein Louis, sowie Dani mit Gastfahrer Daniel von den Fahhradfritzeb in Zittau auf. Leider hatte mit einem leichten Infekt zu kämpfen der aber zum Glück nach der ersten Etappe “rausgebrannt” war. Die Erste Etappe über 65km und 1600hm fand auf der Insel Krk statt die wir nach den ersten Tagen ja schon gut kannten. Neben einem harten Startansteieg und die “Fahrt uber den Mond” eine Steinige Hochebene, bot die Etappe noch eine steinige Abfahrt und einige Tretpassagen. Genau richtig um warm zu werden. Für Lutz und Louis lief bis Km 50 alles ganz gut dann aber kam der Mann mit dem Hammer und die beiden konnten nur noch im Standgas Richtung Ziel tuckern. Unspektakulär lief es bei Dani und Dani, wenn auch die doppelten Trainingskilometer der Konkurenz sich bemerkbar machten. Lpatz 20 und 7 dennoch ein guter Einstand für ein Rennen im April.

20170415_150041

Aufgrund des starken WIndes wurde am zweiten Tag aus dem 4 Islands Stage Race ein 3 Islands Stage Race, da die Insel Rab nicht angesteuert werden konnte. ALso nocheinmal das steinige Terrain auf Krk unter die Stollen genommen und einige unspektakuläre Ballerkilometer abgespult. Platz 16 für L&L und 6 für D&D. Der Tag mit vielen Flachen Passagen kostete aber ordentlich Körner.

Am nächsten Tag ging es dann per Bus und Fähre auf die Insel Cres. Direkt von der Fähre ging es in einen 25% tigen Startanstieg der die Beine platzen ließ. L&L kamen gut weg, aber in den Abfahrten wurde man jedes Mal von den nicht so versierteren Berghochtretern blockiert. Wer schon mal in  Unterschrittschrittgeschwindigkeit auf losen, katzenkopfgroßen Steinen hinter jemanden hereiern musste weiss was ich meine…soviel zu Geschwindigkeit macht sicher….Im wieteren Verlauf wurde die Strecke immer Traillastiger und machte richtig Spaß obwohl der Vortag noch ordentlich in den Beinen stecke. L&L kamen auf Platz 17 ins Ziel. D&D ließen ihren Podiumsplatz leider im Gebüsch liegen als sie sich auf dem Trail verfuhren und ca. 5 min verloren. Leider nur Platz 8 für sie.

Die letzte Etappe sollte dann nocheinmal ein kleine Highlight werden. Nur 40 Km- aber vollgepackt mit Trails, diesmal nicht nur von der steinigen Version. L&L ließen es in CC Manier ordentlich krachen und hatten auch auf den Abfahrten endlich mal freie Fahrt. Das Resultat Platz 10 …die Beine hatten sich so langsam eingegrooved. D&D steckten diesmal leider im Stau fest und kamen als 5. rein.

In der Gesamtwertung reichte es für L&L zu einem 16 Platz und D&D reihten sich auf Platz 7 ein. Für die Jahreszeit und die Strecken, auf denen man selten seine Fahrtechnik auspielen konnte nicht schlecht. Und das lag nicht an den Strecken, sondern eher an der Konkurenz die leider viel zu viel auf dem Rennrad verbracht hat bzw. einfach den wenigen Überholmöglichkeiten.

Bei manchen war es aber auch einfach nur pure Ignoranz und Blödheit…zu einem Rennen wie diesem mit Starrgabel und 50cm Lenker mit halben Griffen anzureisen um dann auf dem Trail abzuparken und keine Vorbeizulassen da fehlen einem echt die Worte…

20170415_145042

Insgesamt hatten wir die 4 Tage dennoch massig Spaß und auch die Organisation lässt keine Wünsche offen. Für das Material stellten die Trails auch den ultimativen Härtetest dar. Dank SCOTT Spark mit Kenda Reifen mit Seitenwandschutz hatten wir keinen einzigen Platten zu verzeichnen.

 

close

We are Family

CPST6497

Mittagsrunde! das Highlight beim Treffen aller deutschen Teamfahrer von Scott in Garching. Rund um die Aliaanzarena konnten wir uns also mal umschauen was die Jungs von Scott so in der Mittagspause unter die Stollen nehmen..fazit für uns Trailveröhnte Ossis….wir hatten auf jeden Fall eine menge Spass. Ansonsten gabs noch viele Einblicke in die neue Technik!

CPST6379 CPST6386 CPST6507

close

Back on Track! Mitteldeutschlandcup Bautzen

img_2634

Mit einem Sieg startet es sich auf jeden Fall gut in die Saison!

Lutz konnte auf seiner früheren Heimstrecke nicht nur wegen seiner Streckenkenntnis glänzen. Auch die Form ist dank des soliden Wetters und zahlreicher Mountainbikeeinheiten mit vielen Höhenmetern auch ohne Trainingslager schon ganz beachtlich. Auch bei Sandy deutet sich nach dem sogenannten Seuchenjahr im letzten Jahr eine gute Form an. Trotz Sturz konnte sie sich den 2. Rang sichern.

20170409_113218 img_2640 img_2646

Über Ostern geht es zum ersten Etappenrennen nach Kroatien! 4 Inseln -4 Etappen wir sind gespannt!

close

Alldays! Der Blick hinter die Kulissen

Foto1_homestory

Wer sich schon immer mal gefragt hat wie unsere Rider das Biken mit dem Alltag vereinbaren, bekommt hier mal einen kleinen Einblick. Heut an der Reihe der Alltag von Sandy.

Viel Spaß beim Lesen…

Halli-hallo liebe MTBVerrückte,

als aller Erstes möchte ich mich einmal kurz vorstellen…

Sandy p

Ich heiße Sandy, bin 27 Jahre alt und lebe mit meinem Ehemann, unseren beiden Katzen und unserem Hund im wunderschönen Chemnitz. Da das Leben nicht nur aus Radfahren besteht, gehe ich Vollzeit in der Stadtverwaltung Chemnitz arbeiten. Bevor ich 2006 mit dem Mountainbiken begann, verbrachte ich 7 Jahre meines jungen Lebens im Triathlonsport. Als ich dann das erste Mal auf einem MTB saß, war für mich schnell klar dass dieses zweirädrige Gefährt nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist. Mountainbiken ist meine absolute Leidenschaft!Ich liebe das Gefühl des aufsteigenden Adrenalins wenn ich technische Abfahrten hinunter fliege, ebenso wie das Gefühl das Ende einer steilen, wurzligen Auffahrt erreicht zu haben. Und natürlich alles im Einklang mit der Natur…der Duft des Waldbodens, die blühenden Wiesen und Wälder, die Stille auf den verschneiten Trails…Seit diesem Jahr fahre ich nun im SCOTT Bike 24 MTB Team und fühle mich super wohl. Eine coole Truppe, mit jeder Menge Spaß und Leidenschaft für den geilsten Sport der Welt. Damit ihr mal einen kleinen Einblick in den Tag eines „arbeitenden“ Mountainbikers bekommt, hier mal ein kleiner Auszug aus meinem ganz normalen Alltag:

5:50 Uhr kann der Tag (nach 20 Minuten Schlummermodus) auch bei mir starten. Jetzt heißt es Anziehen, Waschen, Sachen packen, Frühstück vorbereiten, bevor es 6:50 Uhr mit dem Bike zur Arbeit geht. Nach 10 Minuten lockerem Rollen habe ich das Ziel bereits erreicht. Damit ich den langen Arbeitstag gut überstehe ist ein ausgewogenes Frühstück natürlich Pflicht. Heute steht – ein Amaranth-Hafershake mit Bananen und dazu frisches Obst – auf dem Speiseplan.

Foto10_homestory_Fotor_CollageSeit Februar 2015 ernähre ich mich hauptsächlich vegan. Das ist nicht immer einfach, gerade bei Wettkämpfen bei denen man das ganze Wochenende unterwegs ist und man nicht selbst kochen kann. Dann wird die vegane Ernährung auch schon mal etwas lockerer gesehen und das ein oder andere Stückchen Käse vom Frühstücksbuffet mitgenommen. Meine Arbeit ist das komplette Gegenteil zum Mountainbikesport. Das heißt 8 Stunden im Büro sitzen, kaum Bewegung und kaum frische Luft. Umso wichtiger ist mir der Ausgleich. 11 Uhr steigt also schon so langsam die Vorfreude auf die bevorstehende Trainingseinheit…Während andere 12:00 Uhr bereits 2 Stunden im Sattel sitzen, genieße ich gerade meine Mittagspause. Wenn ich nicht gerade mein Essen von zu Hause mitbringe, gibt es einen frischen Salat von der Salatbar um die Ecke. Noch knapp 3 Stunden und der nächste Arbeitstag ist geschafft…

Foto16_homestory_Fotor_Collage

 

15:15 Uhr: gleich ist es soweit…die Trails rufen…Um mich noch mit etwas Energie vor der harten Trainingseinheit zu versorgen, hilft mir unser Partner Squeezy. Hier gibt es alles was das Sportlerherz begehrt, vom ColaRiegel bis zum Biergel. Für mich das non Plus Ultra die neuen veganen Riegel..hm lecker..

15:30 Uhr heißt es endlich FEIERABEND und ab auf´s bike! Ich fahre ein SCOTT Scale 900 RC alias Calli und was soll ich sagen…ICH LIEBE ES!!! Chemnitz und Umgebung eignen sich hervorragend zu einer optimalen Wettkampfvorbereitung. Hier gibt es alles was das Bikerherz begehrt…kleine verwinkelte Trails, steile wurzlige Uphills, lange ebene Straßen…Für den heutigen Tag stehen 3 Stunden Vergnügen auf dem Plan. Es geht zunächst 0:40 h locker Richtung Augustusburg, bevor es dort auf einer ca. 4 km langen Runde heißt Wettkampfsimulation. Auf der Runde muss ein 700 m langer, steiler und mit vielen rutschigen Steinen gespickter Anstieg überwunden werden, bevor es eine knapp 3 km lange, technische Abfahrt hinunter geht. Und das ganze 5 Mal. Nach 1:20 h Fahrtzeit, 600 Höhenmetern und einem 182er Durchschnittspuls geht es nochmal 1:05h locker Richtung Chemnitz. Jetzt muss nur noch der Rucksack von Arbeit geholt werden und dann geht es nach Hause.

Foto7_homestory_Fotor_Collage

Mindestens genauso wichtig wie das Training an sich, ist die Regeneration. Deshalb heißt es zu Hause erst einmal ordentlich durchdehnen und den Körper intensiv mit der blackroll bearbeiten.

Foto3_homestory_Fotor_Collage

20:00 Uhr gibt es dann endlich das wohlverdiente Abendessen made by Tobi – Chinesisches Curry mit Reis.

Foto18_homestory

21:00 Uhr ist mein Tag so gut wie gelaufen. Nur nochmal eine Stunde relaxen und die Beine hochlegen, bevor es ins Bett geht und der nächste Tag erneut um 5:30 Uhr beginnt.

close

Saisonvorbereitung-Zahlen sind nicht alles!

12278821_10153705550046287_5373225936906864454_n

Die alljährige Leistungsdiagnostik- Fluch oder Segen? Oder eh nur was für die Mathematiker unter den Sportlern? In den meisten Fällen auf jeden Fall nicht ganz billig. Wir hatten Glück, das Florian gerade seine Masterarbeit schreiben möchte und dazu ein paar Leistungstests mit Hintergedanken durchführt. Flohs Hintergedanken interessieren uns hier allerdings gar nicht so sehr, sondern: schaff ich nun die 300W oder nicht? Und was die meisten natürlich auch wissen wollen; wo ist denn meine Schwelle?

Aber erst mal der Reihe nach. Leistung ist ja nicht alles….relative Leistung ist alles! Und da ist es schon, das erste Problem- der Gang auf die Waage wird jedes noch so gute Abschneiden auf dem Ergometer in der Realität zunichte machen, zumindest bei Lutz. Die 3 Kilo zuviel lassen sich nicht wegfahren..noch nicht. Die erste Niederlage auf der Waage ist dabei schon Motivation genug für den ganzen Winter, egal wie die Werte im Test ausfallen. Bei den Anderen sieht es übrigens nicht so Fett aus..

12278821_10153705550046287_5373225936906864454_n

So was fährt man denn nun für einen Test? Das ganze ist Vergleichbar mit der Frage: welches Rad fahre ich denn nun? – Eigentlich egal, vorausgesetzt ich kann richtig fahren..- so ähnlich verhält es sich also mit den Leistungstests.. ich oder der Trainer muss wissen was ich damit aussagen will und kann (er muss also “fahren können”).

Ein klassischer Test nach BDR Schema sollte es in diesem Fall sein: 100Watt zu Beginn, um dann alle 3 min um 20 Watt hochgeschraubt zu werden. Mann wird das wehtun. Und tat es dann auch.. dem einen mehr (Lutz) den anderen weniger (Alex und Floh). Wieso?- naja vielleicht ein wenig subjektiv diese Einschätzung.

12301694_10153705549941287_6086905699558477942_n

Die Werte sagen es dann wieder einmal Schwarz auf Weiß: Junge du bist… naja könntest zumindest, besser sein. Aber nach dem Test ist ja bekanntlich vor dem Test, und es ist doch eh nur ein Labortest- draußen sieht das ganz anders aus…es gibt viele Ausreden.

Was bleibt ist die Gewissheit: es wird wieder ein langer Weg..wie immer..das hat sich in den letzten 15 Jahren nicht geändert..die Werte im übrigen auch nicht viel…(zumindest die Herzfrequenzwerte der Trainingsbereiche, nur die Wattwerte sind im Winter etwas down..)

In diesem Sinne ab auf die Piste! (und nicht zu sehr über irgendwelche Leistungsdaten grübeln- mit dem Spaß kommt der Speed!)

P.S. Falls ihr regelmäßiger Läufer seid und Interesse habt mal eine Leistungsdiagnostik auf dem Ergometer zu absolvieren, meldet euch! Florian braucht noch ein paar Probanden..und keine Angst wir sagen eure Werte auch nicht weiter ;)

12308662_10153705549936287_2012013666195874711_n

Für die die sich mal vergleichen wollen hier mal unsere sehr durchnittlichen Basiswerte: Auswertung mittels Dickhuthmodell: Anerober Übergangsbereich/P max./max. Laktat

Alex ~240W/ 300W/ 6mmol/l

Floh ~230W/ 340W/ 11mmol/l

Lutz ~210W/ 300W/ 11mmol/l

das sagt einiges über den langen Weg aus…bis jetzt haben wir stets den richtigen Weg gefunden unsere Performance zum Sommer wieder auf höhere Sphären zu heben.

Mit einem bunt gemixten Wintertraining aus Rad-Ski-Lauf-Kraft Einheiten geht es in den nächsten Monaten scharf..