Für Tom standen im August zwei große Klassiker in der Schweiz auf dem Programm:

Am Samstag startete Tom beim legendären GrandRaid in der Schweiz. Los ging es schon 6.30 Uhr in Verbier mit einem Kaltstart direkt in den ersten Anstieg. Seine neue Rotor INpower Kurbel zeigte ihm Werte weit über 350W an. Also kurz die Gruppe durchgezählt und geschaut, ob man sie fahren lassen kann, ohne aus den Top20 zu fallen und somit schon im ersten Anstieg die WM-Quali zu verlieren… Mist, über 20 Fahrer, das war ja klar, also hieß es über dem Limit fahren. Das das bei einer Strecke von 125km und 5000hm nicht lange gut geht, konnte Tom sich eigentlich denken und entschied sich dann doch einen Gang zurück zu schalten.Von da an ging es manchmal alleine und manchmal in Begleitung bis zum Ziel, nie genau wissend, auf welcher Position er eigentlich lag. Am Ende war es ein 22. Rang mit nur 2Min Abstand zu den Top20. Das ist natürlich ärgerlich, aber trotzdem eine sensationelle Leistung bei dem starken Starterfeld und die WM-Quali für 2016 holt er sich dann eben bei einem anderen UCI World Series Rennen

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Nach dem Grand-Raid letzte Woche ist Tom gleich noch den nächsten Klassiker in der Schweiz gefahren… den Nationalpark Marathon in und um Scuol mit 137km und über 4000hm. Ein wunderschönes Fleckchen Erde. Wie schon beim Grand-Raid boten sich unglaubliche Panoramen in hochalpiner Kulisse. Tom startete etwas verhaltener, da er nicht den besten Tag erwischt hatte. In der 2. Gruppe fahrend, verlor man schnell die Spitzengruppe aus dem Blickfeld. Am Ende des ersten Anstieges wurden aber bereits die ersten Opfer des enormen Tempos an der Spitze eingeholt. Es folgten zwei weitere Anstiege, bis es auf den Chaschauna-Pass ging. Tja, was soll man sagen, die Beine wollten nicht mehr und Tom musste etwas mehr Schieben, zum Glück kommt er aus der Leichtathletik und verlor dabei nur drei Plätze. Oben angekommen waren es immer noch über 50km bis ins Ziel. Da machten die Beine wieder auf und er konnte noch mal ordentlich Druck machen und finishte nach 6:22h auf einem soliden 25. Rang.