Mission geglückt..

Mit Bad Säckingen war am 19. und 20. Juli 2014 ein Kurort am Rhein Austragungsort der Deutschen Meisterschaften der Mountainbiker der olympischen Cross Country-Disziplin. „Der Kurs war mitgestaltet von der deutschen Olympiasiegerin und gleichzeitig Lokalmatadorin Sabine Spitz und hatte es in sich. Auf den circa fünf Kilometern ging es sehr abwechslungsreich über Stock und Stein“, erzählt Lutz. Er ging in der Masterklasse der Über-30-Jährigen an den Start – und gewann, zum vierten Mal in Folge.

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„Steilabfahrten die teilweise senkrecht nach unten führten wechselten sich mit künstlichen Steinfeldern und Sprüngen ab. Aber auch die Anstiege hatten es in sich“, berichtet er weiter. Der Startschuss fiel bereits morgens um 9.30 Uhr. „Dennoch zeigte das Thermometer schon Werte um die 30 Grad an und die Luftfeuchtigkeit ließ das Rennen zur Hitzeschlacht werden“, so unser Rider, der für den Radsportverein Bautzen startet. Auf dem ersten langen Anstieg konnte er sich keine gute Position für die erste Abfahrt sichern und musste sich im Anschluss erst einmal nach vorn kämpfen – mit Erfolg: Nach der ersten Runde lag er auf Platz zwei. „Im weiteren Rennverlauf habe ich versucht, mich vom Rest zu lösen, um meine Stärke in den technischen Passagen auszuspielen. Doch auch das gelang nur kurzzeitig, denn Mitfavorit Markus Werner machte erheblich Druck und konnte seinerseits in Führung gehen“, so Lutz, der mit 20 Sekunden Rückstand in die letzte Runde ging. „Der Titel schien schon dahin“, erinnert sich der Sportwissenschaftler. Doch wie schon im vergangenen Jahr versuchte er es mit einer Alles-oder-Nichts-Taktik und mobilisierte nochmals alle Kräfte. „Innerhalb der ersten halben Runde konnte ich den Rückstand wettmachen. Alles lief auf einen Zweikampf auf der Zielgeraden hin, denn auf den nur kurzen engen Anstiegen war ein Überholen fast unmöglich. Letztlich konnte ich den psychologischen Vorteil des von hinten Heranstürmenden ausnutzen und Markus Werner massiv unter Druck setzen. Ein kleiner Fehler in einer der letzten Abfahrten brachte dann die Entscheidung. Markus Werner stürzte und ich konnte vorbei ziehen“, erzählt Lutz, der so den vierten Titel in Folge nach Hause fahren konnte. „Ein schöner Erfolg nach einer bislang durchwachsenen Saison“, lautet das Fazit. Alex hatte im Rennen der Elite etwas weniger Glück, hatte es doch direkt nach Lutz Rennen angefangen zu regnen. Die Strecke verwandelte sich so in eine schlammige Rutschbahn der auch Alex zum Opfer fiehl nachdem er etwas übermütig versuchte Positionen gut zu machen. Aber zum Glück ist ausser ein paar Prellungen und Schürfwunden nichts weiter passiert.