Der Name ist Programm! 4 Inseln- 4 Etappen traumhafte Ausblicke auf türkisfarbene Buchten und Steine über Steine..das die grundlegenden Fakten zu unserem Race-abenteuer im April. Dank eines beständigen Märzwetters konnten wir dieses Jahr auch ohne Trainingslager bereits viele Mountainbikekilometer sammeln. Ob das allerdings gegen die Trainingslagergestählte Konkurenz ausreicht sollte sich zeigen.

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Nach einer unkomplizierten aber langen Anreise hieß es die ersten Tage erst ein mal akklimatisieren und die Beine in Schwung bringen. Akklimatisation war bei dem Wintereinbruch in Europa dann auch das richtige Wort. Von Anfänglich 20 Grad blieben leider nur 10-15 Grad an den ersten Renntagen übrig. Nur die letzten 2 Tage stiegen die Werte dann wieder über 15 Grad. Aber es solte zumindest sonnig und trocken bleiben. Also beste Bedingungen um sich ordentlich die Kante zu geben.

Als Teams boten wir Lutz mit Scott Urgestein Louis, sowie Dani mit Gastfahrer Daniel von den Fahhradfritzeb in Zittau auf. Leider hatte mit einem leichten Infekt zu kämpfen der aber zum Glück nach der ersten Etappe “rausgebrannt” war. Die Erste Etappe über 65km und 1600hm fand auf der Insel Krk statt die wir nach den ersten Tagen ja schon gut kannten. Neben einem harten Startansteieg und die “Fahrt uber den Mond” eine Steinige Hochebene, bot die Etappe noch eine steinige Abfahrt und einige Tretpassagen. Genau richtig um warm zu werden. Für Lutz und Louis lief bis Km 50 alles ganz gut dann aber kam der Mann mit dem Hammer und die beiden konnten nur noch im Standgas Richtung Ziel tuckern. Unspektakulär lief es bei Dani und Dani, wenn auch die doppelten Trainingskilometer der Konkurenz sich bemerkbar machten. Lpatz 20 und 7 dennoch ein guter Einstand für ein Rennen im April.

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Aufgrund des starken WIndes wurde am zweiten Tag aus dem 4 Islands Stage Race ein 3 Islands Stage Race, da die Insel Rab nicht angesteuert werden konnte. ALso nocheinmal das steinige Terrain auf Krk unter die Stollen genommen und einige unspektakuläre Ballerkilometer abgespult. Platz 16 für L&L und 6 für D&D. Der Tag mit vielen Flachen Passagen kostete aber ordentlich Körner.

Am nächsten Tag ging es dann per Bus und Fähre auf die Insel Cres. Direkt von der Fähre ging es in einen 25% tigen Startanstieg der die Beine platzen ließ. L&L kamen gut weg, aber in den Abfahrten wurde man jedes Mal von den nicht so versierteren Berghochtretern blockiert. Wer schon mal in  Unterschrittschrittgeschwindigkeit auf losen, katzenkopfgroßen Steinen hinter jemanden hereiern musste weiss was ich meine…soviel zu Geschwindigkeit macht sicher….Im wieteren Verlauf wurde die Strecke immer Traillastiger und machte richtig Spaß obwohl der Vortag noch ordentlich in den Beinen stecke. L&L kamen auf Platz 17 ins Ziel. D&D ließen ihren Podiumsplatz leider im Gebüsch liegen als sie sich auf dem Trail verfuhren und ca. 5 min verloren. Leider nur Platz 8 für sie.

Die letzte Etappe sollte dann nocheinmal ein kleine Highlight werden. Nur 40 Km- aber vollgepackt mit Trails, diesmal nicht nur von der steinigen Version. L&L ließen es in CC Manier ordentlich krachen und hatten auch auf den Abfahrten endlich mal freie Fahrt. Das Resultat Platz 10 …die Beine hatten sich so langsam eingegrooved. D&D steckten diesmal leider im Stau fest und kamen als 5. rein.

In der Gesamtwertung reichte es für L&L zu einem 16 Platz und D&D reihten sich auf Platz 7 ein. Für die Jahreszeit und die Strecken, auf denen man selten seine Fahrtechnik auspielen konnte nicht schlecht. Und das lag nicht an den Strecken, sondern eher an der Konkurenz die leider viel zu viel auf dem Rennrad verbracht hat bzw. einfach den wenigen Überholmöglichkeiten.

Bei manchen war es aber auch einfach nur pure Ignoranz und Blödheit…zu einem Rennen wie diesem mit Starrgabel und 50cm Lenker mit halben Griffen anzureisen um dann auf dem Trail abzuparken und keine Vorbeizulassen da fehlen einem echt die Worte…

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Insgesamt hatten wir die 4 Tage dennoch massig Spaß und auch die Organisation lässt keine Wünsche offen. Für das Material stellten die Trails auch den ultimativen Härtetest dar. Dank SCOTT Spark mit Kenda Reifen mit Seitenwandschutz hatten wir keinen einzigen Platten zu verzeichnen.